Zuletzt aktualisert am 23. Juni 2026 von Lilly
Die Taro Wurzel (Colocasia esculenta) ist eine stärkereiche Knolle aus den Tropen, die nussig-süß schmeckt und ausschließlich gekocht gegessen wird. Sie liefert reichlich Ballaststoffe, Kalium und komplexe Kohlenhydrate und bildet in vielen asiatischen, afrikanischen und pazifischen Küchen seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel. Hierzulande kennst du sie vermutlich vor allem aus cremig-violettem Bubble Tea und aus süßen Taro-Desserts, die in immer mehr Cafés auftauchen.
Roh enthält die Knolle allerdings reizende Kalziumoxalat-Kristalle, deshalb gehört Taro grundsätzlich gegart auf den Teller. Richtig zubereitet überzeugt sie dann mit einer wunderbar cremigen Textur und einem Aroma irgendwo zwischen Kastanie und Kartoffel. In diesem Guide erfährst du alles Wichtige: von Herkunft und Geschmack über die Nährwerte bis hin zu Zubereitung, Kauf und Lagerung.
Das Wichtigste in Kürze:
- Herkunft: Taro stammt ursprünglich aus Südostasien beziehungsweise Indien und zählt zu den ältesten Nahrungspflanzen der Welt.
- Geschmack: Nussig-süßlich mit erdigen Noten, ähnlich einer Mischung aus Kartoffel und Kastanie.
- Nährstoffe: Reich an Ballaststoffen, Kalium und komplexen Kohlenhydraten, dazu etwas Vitamin C und Vitamin E.
- Zubereitung: Immer gekocht verzehren und niemals roh essen.
- Verwendung: Vielseitig einsetzbar in süßen und herzhaften Gerichten.
- Lagerung: Kühl, dunkel und trocken aufbewahren, ähnlich wie Kartoffeln, aber zügig verbrauchen.
Was ist Taro und woher kommt die exotische Knolle?
Taro (Colocasia esculenta) gehört zur Familie der Aronstabgewächse und wird auch als Kolokasie oder Wasserbrotwurzel bezeichnet. Diese tropische Pflanze hat ihre Wurzeln in den feuchten Regionen Südostasiens, wo sie bereits vor über 5.000 Jahren kultiviert wurde. Damit zählt sie zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt, manche Forschende vermuten ihre Nutzung sogar noch deutlich früher.
Heute baut man Taro hauptsächlich in folgenden Regionen an:
- Asien: China, Japan, Thailand, Philippinen
- Karibik: Jamaika, Puerto Rico, Kuba
- Afrika: Nigeria, Ghana, Kamerun
- Pazifikinseln: Hawaii, Fidschi, Samoa
Die Pflanze gedeiht besonders gut in warmen, feuchten Klimazonen und benötigt viel Wasser zum Wachsen. Interessant ist außerdem, dass nicht nur die Knolle essbar ist. Auch die herzförmigen Blätter werden in vielen Ländern als Gemüse zubereitet. Übrigens ist Taro nicht die einzige spannende Knolle aus den Tropen: Wenn dich die cremig-violette Farbe aus dem Bubble Tea fasziniert, lohnt sich auch ein Blick auf die lila Ube-Knolle, die geschmacklich eng verwandt ist.

Verschiedene Taro-Sorten im Überblick
Es gibt über 100 verschiedene Taro-Sorten, die sich in Größe, Farbe und Geschmack unterscheiden:
| Sorte | Aussehen | Besonderheiten |
|---|---|---|
| Großer Taro | Braune Schale, weißes Fleisch | Mildester Geschmack, kann faseriger werden |
| Violetter Taro | Violette Schale und violett gesprenkeltes Fleisch | Intensiveres Aroma, färbt beim Kochen |
| Eddo (Mini-Taro) | Kleine, runde Knollen | Feuchter und feiner, ideal zum Dämpfen und für Desserts |
Gut zu wissen für den Einkauf: Große Knollen schmecken nussig-süß, können aber trockener und faseriger ausfallen. Die kleineren Eddo-Knollen sind milder im Geschmack, dafür aber feuchter und cremiger in der Konsistenz.
Wie schmeckt Taro? Ein Geschmackserlebnis der besonderen Art
Der Geschmack von Taro ist einzigartig und lässt sich nur schwer mit anderen Lebensmitteln vergleichen. Viele beschreiben ihn als eine harmonische Mischung aus:
- Nussigen Noten wie bei Walnüssen oder Haselnüssen
- Süßlichen Aromen ähnlich einer milden Kastanie
- Erdigen Untertönen wie bei Topinambur
- Cremiger Textur zwischen Kartoffel und Süßkartoffel
Verantwortlich für die besonders cremige, fast samtige Konsistenz sind übrigens die außergewöhnlich kleinen Stärkekörner der Knolle. Sie messen nur etwa ein bis vier Mikrometer und sind damit deutlich feiner als die von Kartoffeln. Genau deshalb wird Taro beim Garen so weich und gut verträglich.
Warum Taro niemals roh gegessen werden darf
Hier wird es wichtig: Taro enthält von Natur aus winzige, nadelförmige Kalziumoxalat-Kristalle, sogenannte Raphiden. Diese dienen der Pflanze als natürlicher Schutz vor Fressfeinden, können beim Menschen aber unangenehme Reaktionen auslösen:
- Brennendes Gefühl im Mund und Rachen
- Kratzen beim Schlucken
- Hautreizungen beim Berühren der rohen Knolle
- In seltenen Fällen Schwellungen der Mundschleimhaut
Die gute Nachricht: Durch das Kochen verliert Taro seine reizende Wirkung zuverlässig. Die Hitze deaktiviert den reizenden Effekt der Kristalle, und ein großer Teil der löslichen Oxalate geht ins Kochwasser über. Damit wird die Knolle problemlos genießbar. Wichtig ist nur, dass du die Stücke ausreichend lange garst, also mindestens 15 bis 20 Minuten in sprudelndem Wasser, und das Kochwasser anschließend abgießt statt es weiterzuverwenden. So landet das gelöste Oxalat im Abguss und nicht auf deinem Teller.

Nährstoffe in Taro: Was steckt in der Knolle?
Taro punktet mit einer interessanten Nährstoffzusammensetzung und kann eine sinnvolle Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung darstellen. Hier die wichtigsten Inhaltsstoffe pro 100 Gramm gekochter Taro:
Makronährstoffe
- Kalorien: ca. 142 kcal
- Kohlenhydrate: 35 g (überwiegend Stärke)
- Protein: 0,5 g
- Fett: 0,1 g
- Ballaststoffe: 5,1 g
Vitamine und Mineralstoffe
- Kalium: 484 mg (wichtig für Herzfunktion und Blutdruck)
- Vitamin C: 5 mg
- Vitamin E: 2,9 mg
- Folsäure: 22 µg
- Magnesium: 30 mg
Hinweis: Diese Angaben dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung. Bei speziellen Ernährungsbedürfnissen solltest du eine qualifizierte Ernährungsfachkraft konsultieren.

Taro und seine Inhaltsstoffe: Ballaststoffe und resistente Stärke
Taro besteht zu einem großen Teil aus komplexen Kohlenhydraten und enthält neben Ballaststoffen auch einen Anteil sogenannter resistenter Stärke. Ein Übersichtsartikel aus dem Jahr 2025 beschreibt die Knolle außerdem als Quelle sekundärer Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Anthocyane. Die Anthocyane stecken vor allem in den violetten Sorten und sind für deren Färbung verantwortlich.
Resistente Stärke ist eine Stärkeform, die im Dünndarm nicht vollständig aufgespalten wird und ernährungsphysiologisch zu den Ballaststoffen gezählt wird. Wie viel davon in einem Lebensmittel steckt, hängt von Sorte, Reife und Zubereitung ab. Aus der Lebensmittelforschung ist außerdem bekannt, dass der Anteil resistenter Stärke steigen kann, wenn stärkehaltige Lebensmittel nach dem Garen abkühlen. Das gilt zum Beispiel auch für Kartoffeln und Reis. Auch weitere Verarbeitungsschritte spielen eine Rolle: Eine Untersuchung aus dem Jahr 2025 an fermentiertem Taro zeigt, dass sich der Gehalt an resistenter und nicht resistenter Stärke durch die Fermentation verändert.
Wenn du diesen Effekt nutzen möchtest, kochst du Taro einfach vor und verwendest ihn später kalt oder nur leicht erwärmt weiter, etwa in Bowls oder Salaten.
Hinweis: Diese Angaben beschreiben ausschließlich die Zusammensetzung des Lebensmittels und beziehen sich auf allgemeine Forschung zu den genannten Inhaltsstoffen. Sie stellen keine gesundheitsbezogene Aussage über Taro dar.
Taro richtig zubereiten: Schritt-für-Schritt Anleitung
Die Zubereitung von Taro erfordert einige Vorsichtsmaßnahmen, ist aber grundsätzlich unkompliziert. Folge dieser Anleitung für beste Ergebnisse:
Vorbereitung und Sicherheit
Schutz der Hände: Trage beim Schälen am besten Handschuhe oder reibe deine Hände vorher mit etwas Öl ein, da der rohe Saft die Haut reizen kann.
Schälen: Entferne die braune, faserige Schale vollständig mit einem scharfen Messer oder Gemüseschäler. Am leichtesten gelingt das, wenn du zuerst ein Ende abschneidest und die Knolle so sicher aufstellen kannst.
Verfärbung vermeiden: Lege die geschälten Stücke bis zum Garen in kaltes Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft oder Essig. So bleiben sie heller und verfärben sich weniger.
Schneiden: Schneide die Knolle in gleichmäßige Stücke, je nach Gericht in Würfel, Scheiben oder Spalten.
Grundlegende Zubereitungsmethoden
1. Kochen (klassische Methode):
- Taro-Stücke in reichlich Salzwasser geben
- 15 bis 20 Minuten kochen, bis sie weich sind
- Abgießen und nach Belieben weiterverarbeiten
2. Dämpfen (schonende Variante):
- Taro-Stücke in einen Dampfkorb legen
- 20 bis 25 Minuten über kochendem Wasser dämpfen
- Besonders geeignet, um eine cremige Konsistenz zu erhalten
3. Backen (für knusprige Varianten):
- Taro-Scheiben mit etwas Öl beträufeln
- Bei 200°C etwa 25 bis 30 Minuten backen
- Zwischendurch wenden für gleichmäßige Bräunung
Tipp: Serviere Taro möglichst warm. Beim Abkühlen wird die Knolle dichter und wachsiger in der Textur. Wenn du Oxalat gezielt reduzieren möchtest, ist Kochen die beste Wahl, da ein Teil davon ins Wasser übergeht. Beim Backen bleibt es dagegen im Stück erhalten.

Leckere Taro-Rezepte für den Alltag
Süße Taro-Chips als gesunder Snack
Zutaten:
- 300 g Taro
- 2 EL Kokosöl
- 1 TL Meersalz
- Optional: Zimt oder Paprikapulver
Zubereitung:
- Taro in dünne Scheiben schneiden
- Mit Kokosöl und Gewürzen vermengen
- Bei 180°C im Ofen 15 bis 20 Minuten backen
- Zwischendurch wenden, bis sie knusprig sind

Taro kaufen und lagern: Praktische Tipps
Qualitätskriterien beim Kauf
Achte beim Kauf von Taro auf folgende Merkmale:
- Feste Konsistenz: Die Knolle sollte sich hart anfühlen
- Unbeschädigte Schale: Ohne weiche Stellen oder Verfärbungen
- Schweres Gewicht: Im Verhältnis zur Größe sollte sie schwer sein
- Trockene Schnittstellen: Falls vorhanden, sollten sie nicht feucht oder schimmelig sein
Richtige Lagerung
Taro lagerst du am besten:
- An einem kühlen, dunklen und trockenen Ort (etwa 10 bis 15 Grad ideal)
- Nicht im Kühlschrank (zu kalt und feucht)
- In einer luftdurchlässigen Papiertüte oder einem Korb
- Getrennt von anderem Obst und Gemüse
- Haltbarkeit: am besten innerhalb von etwa einer Woche verbrauchen, da die Knolle schnell weich wird
5 Mythen über Taro im Faktencheck
Rund um die exotische Knolle halten sich einige Irrtümer. Hier räumen wir mit den fünf häufigsten auf.
Mythos 1: Taro ist eine Kartoffel- oder Süßkartoffelsorte. Stimmt nicht. Taro gehört zur Familie der Aronstabgewächse, während die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen und die Süßkartoffel zu den Windengewächsen zählt. Die drei sind also botanisch nicht miteinander verwandt, auch wenn sie in der Küche ähnlich verwendet werden.
Mythos 2: Taro, Yamswurzel und Ube sind dasselbe. Auch das ist falsch. Taro ist eine eigene Pflanze (Colocasia esculenta). Echte Yamswurzeln gehören dagegen zur Gattung Dioscorea, und die violette Ube ist botanisch eine Yamsart und kein Taro. Die drei werden oft verwechselt, unterscheiden sich aber in Aussehen und Geschmack deutlich.
Mythos 3: Taro ist giftig. Das trifft so nicht zu. Roh enthält Taro reizende Kalziumoxalat-Kristalle, die Mund, Rachen und Haut reizen können. Das ist aber keine Vergiftung im klassischen Sinn. Durch ausreichendes Kochen wird der reizende Effekt zuverlässig neutralisiert, und die Knolle ist dann bedenkenlos essbar.
Mythos 4: Der lila Taro-Geschmack im Bubble Tea ist immer echtes Taro. Hier lohnt ein genauer Blick. Das Fruchtfleisch von echtem Taro ist nach dem Kochen eher cremeweiß bis leicht violett gesprenkelt und nicht kräftig lila. Die intensive Farbe vieler Bubble Teas und Fertigpulver stammt häufig von zugesetzten Farbstoffen oder anderen Zutaten. Echtes Taro schmeckt zudem mild nussig und nicht stark süß.
Mythos 5: Taro ist ein Superfood mit besonderer Heilwirkung. Der Begriff Superfood ist ein Marketingbegriff ohne gesetzliche Definition. Taro liefert Ballaststoffe, Kalium und komplexe Kohlenhydrate und ist damit ein nährstoffreiches Lebensmittel. Eine darüber hinausgehende Heilwirkung lässt sich daraus aber nicht ableiten. Wir setzen deshalb lieber auf ehrliche Information als auf große Versprechen.
Fazit: Taro als Bereicherung für die moderne Küche
Taro ist weit mehr als nur ein exotischer Trend. Es ist eine nährstoffreiche, vielseitige Knolle mit jahrtausendelanger Tradition. Auch wenn die Zubereitung anfangs etwas Übung erfordert und ein paar Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, lohnt sich die Mühe in jedem Fall.
Die einzigartige Kombination aus nussigen und süßlichen Aromen macht Taro zu einer spannenden Ergänzung für herzhafte wie für süße Gerichte. Darüber hinaus liefert die Knolle wertvolle Ballaststoffe und Mineralien, die eine ausgewogene Ernährung sinnvoll ergänzen können. Wenn du Lust auf weitere besondere Wurzeln hast, schau dir auch die Maca-Wurzel aus Peru an.
Probiere es aus: Starte mit einem einfachen gekochten Taro als Beilage oder wage dich an eines unserer Rezepte. Teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren.
FAQ: Häufige Fragen zu Taro
1. Kann man Taro roh essen?
Nein, Taro solltest du niemals roh verzehren. Die rohe Knolle enthält nadelförmige Kalziumoxalat-Kristalle, die Mund, Rachen und Haut reizen können. Durch ausreichendes Kochen wird dieser reizende Effekt zuverlässig neutralisiert, und ein Teil der löslichen Oxalate geht ins Kochwasser über. Gieße das Kochwasser deshalb am besten ab.
2. Ist Taro für Diabetiker geeignet?
Taro hat einen mittleren glykämischen Index und sollte von Menschen mit Diabetes in Maßen genossen werden. Aufgrund des hohen Stärkegehalts empfiehlt es sich, die Portionsgröße zu beachten und im Zweifel mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Ernährungsfachkraft zu sprechen.
3. Wo kann ich Taro kaufen?
Du findest Taro mittlerweile in gut sortierten Supermärkten, Bioläden und Asia-Märkten. Auch Online-Händler bieten eine große Auswahl verschiedener Taro-Sorten an.
4. Kann man Taro einfrieren?
Ja, gekochter Taro lässt sich problemlos einfrieren. Roh solltest du die Knolle dagegen nicht einfrieren, da sich die Textur stark verändert. Gekochte Taro-Stücke halten sich etwa drei Monate im Gefrierschrank.
5. Gibt es Alternativen zu Taro?
Falls du kein Taro findest, kannst du als Alternative Süßkartoffeln, Pastinaken oder Topinambur verwenden. Der Geschmack ist allerdings nicht identisch.
Quellen
Die Nährwertangaben in diesem Artikel basieren auf der Datenbank des US-Landwirtschaftsministeriums. Die Einordnungen zu Inhaltsstoffen, Oxalaten und Zubereitung stützen sich auf peer-reviewte Fachliteratur, darunter mehrere aktuelle Arbeiten aus den Jahren 2025 und 2026.
- U.S. Department of Agriculture (USDA), FoodData Central: Taro, cooked, without salt (FDC-ID 168486). Nährwertangaben pro 100 g.
- Tan, Y., Zheng, F.-J., Lin, B., Chen, J., Verma, K. K. und Chen, G.-L. (2025): From starch to bioactives. Emerging trends in taro (Colocasia esculenta L.) research on composition, functionality, health benefits, and sustainable food potential. Frontiers in Nutrition, 12:1640156. DOI: 10.3389/fnut.2025.1640156. (September 2025)
- Impact of Natural Fermentation on Mineral Composition, Resistant and Non-Resistant Starches, Microbial Diversity, and Global Metabolite Profiles in Commercial Poi from Hawai’i (2025). Metabolites, 15(11):748. DOI: 10.3390/metabo15110748. (November 2025)
- Talang, H., Mawlong, G. T., Kjam, L. et al. (2025): Assessment of nutritional quality of taro (Colocasia esculenta L. Schott.) genotypes of the Eastern Himalaya, India. Frontiers in Nutrition, 12:1567829. DOI: 10.3389/fnut.2025.1567829.
- Management Strategies for the Anti-nutrient Oxalic Acid in Foods: A Comprehensive Overview of Its Dietary Sources, Roles, Metabolism, and Processing (2025). Food and Bioprocess Technology. DOI: 10.1007/s11947-024-03726-0. (Fasst zusammen, dass Kochen die löslichen Oxalate in Taro-Knollen deutlich reduziert.)
- Catherwood, D. et al. (2007): Oxalate content of cormels of Japanese taro (Colocasia esculenta L. Schott) and the effect of cooking. Journal of Food Composition and Analysis. (Lösliche Oxalate werden beim Kochen ins Kochwasser ausgewaschen, beim Backen dagegen konzentriert.)
- Noonan, S. C. und Savage, G. P. (1999): Oxalate content of foods and its effect on humans. Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition, 8(1):64 bis 74. (Grundlage: Kochen beeinflusst lösliche, nicht aber unlösliche Oxalate.)
Medizinischer Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische oder ernährungsberaterische Beratung. Er stellt kein Heilversprechen dar. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden wende dich bitte an deine Ärztin, deinen Arzt oder eine qualifizierte Ernährungsfachkraft.