Shilajit: Wirkung, Nebenwirkungen und was die Wissenschaft wirklich sagt

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Zuletzt aktualisert am 11. Juni 2026 von Claudio

Shilajit ist ein schwarzes, harzartiges Naturprodukt aus den Felsspalten von Hochgebirgen wie dem Himalaya. Kaum ein Nahrungsergänzungsmittel wird gerade so intensiv diskutiert. Versprochen werden mehr Energie, höhere Testosteronwerte und bessere kognitive Leistung. Doch was davon hält einer wissenschaftlichen Prüfung stand?

In diesem Artikel erfährst du, was Shilajit ist, welche Inhaltsstoffe es enthält, was klinische Studien bislang zeigen, welche Nebenwirkungen möglich sind und worauf du beim Kauf achten solltest.


Was ist Shilajit? Kurzantwort

Shilajit (auch: Mumijo) ist ein schwarzes, harzartiges Mineral aus Hochgebirgsregionen wie dem Himalaya, Altai oder Kaukasus. Es entsteht durch geologische Prozesse über Jahrhunderte und enthält als Hauptwirkstoffe Fulvinsäure und Huminsäure sowie verschiedene Mineralien. In der traditionellen Ayurveda-Medizin gilt es seit über 2.000 Jahren als Stärkungsmittel („Rasayana“).

Aussprache: „Schi-la-dschit“ · Herkunft: Himalaya, Altai, Kaukasus · Synonyme: Mumijo, Bergträne, schwarzes Gold

Das Wichtigste in Kürze

  • Shilajit entsteht durch den Abbau organischen Materials unter Gebirgsdruck über Jahrhunderte
  • Hauptwirkstoffe: Fulvinsäure, Huminsäure, Mineralien (Magnesium, Zink, Eisen)
  • Ein systematischer Review (2024, 15 Studien, 1.254 Teilnehmer) bescheinigt Shilajit eine günstige Sicherheitslage bei moderatem Potential
  • Klinische Hinweise auf Wirkung bei Testosteron, männlicher Fertilität und kognitiven Parametern. Die Forschungslage ist noch nicht abschließend
  • Nebenwirkungen: meist mild (Magen-Darm), bei ungereinigtem Produkt Schwermetallbelastung möglich
  • Nur gereinigte, zertifizierte Produkte verwenden

Was ist Shilajit?

Shilajit bedeutet auf Sanskrit „Felsensaft“ oder „Bergtau“: Eine treffende Beschreibung für die schwarze, teeartige Substanz, die aus Felsspalten in Hochgebirgsregionen sickert. In Russland und Zentralasien ist dieselbe Substanz als Mumijo bekannt, in der Mongolei als „Brag-shun“.

Die Entstehung dauert Jahrhunderte: Organisches Pflanzenmaterial zersetzt sich unter dem Gebirgsdruck und verbindet sich mit mineralischen Gesteinsbestandteilen. Durch saisonale Temperaturwechsel wird das Material transformiert und tritt vor allem in warmen Sommermonaten aus den Felsen hervor. Die Konsistenz reicht von weich-klebrig bis hart-spröde, die Farbe von dunkelbraun bis tiefschwarz.

Geografische Vorkommen:

  • Himalaya (Indien, Nepal, Tibet)
  • Altai-Gebirge (Russland)
  • Kaukasus
  • Anden (Südamerika)
  • Weitere Hochgebirgsregionen weltweit
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Zusammensetzung: Was steckt hinter Shilajit?

Die wissenschaftliche Besonderheit liegt des Harzes in seiner komplexen Zusammensetzung aus verschiedenen bioaktiven Verbindungen, wobei Produkte je nach Herkunftsregion und Aufbereitungsverfahren erheblich variieren können.

Fulvinsäure

Die Fulvinsäure ist der am besten untersuchte Wirkstoff es und macht je nach Quelle 15 bis 20 Prozent des Trockengewichts aus. Als sogenannter Elektronendonator kann sie reaktive Sauerstoffverbindungen („freie Radikale“) neutralisieren und gilt damit als natürliches Antioxidans. Zusätzlich verfügt sie über eine komplexe molekulare Struktur, die es ihr ermöglicht, sich mit verschiedenen Substanzen zu verbinden. Wissenschaftler untersuchen, ob diese Eigenschaft für den Transport von Nährstoffen im Körper genutzt werden könnte (Cornejo et al., 2011).

Huminsäure und weitere Huminstoffe

Neben der Fulvinsäure enthält Shilajit weitere Huminstoffe, darunter Huminsäure. Diese entstehen ebenfalls bei der Zersetzung organischen Materials und werden in der Forschung auf antioxidative und immunmodulierende Eigenschaften untersucht (Stohs, 2014).

Mineralien mit EU-zugelassenen Gesundheitsaussagen

MineralEU-weit anerkannte Gesundheitsaussage (HCVO)
MagnesiumTrägt zur normalen Muskelfunktion bei, verringert Müigkeit und Ermüdung
ZinkTrägt zur normalen kognitiven Funktion und zum normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei
EisenTrägt zur normalen Bildung roter Blutkörperchen und zum normalen Sauerstofftransport bei

Wichtig: Der Mineralgehalt ist in Shilajit nicht standardisiert und variiert je nach Herkunft und Verarbeitung. Shilajit ist daher kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.

Shilajit- Wirkung: Was sagt die Wissenschaft?

Die Datenlage zu Shilajit-Wirkung hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Ein systematischer Review aus 2024, der 15 klinische Studien mit insgesamt 1.254 Teilnehmern auswertete, bescheinigt Shilajit ein günstiges Sicherheitsprofil und interessante, wenn auch noch nicht abschließend belegte Wirkpotentiale (Ali et al., 2024, Journal of Population Therapeutics and Clinical Pharmacology).

Shilajit-Wirkung auf Testosteron bei Männern

Die am häufigsten zitierte Humanstudie zu Shilajit und Testosteron ist eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Untersuchung an gesunden Männern zwischen 45 und 55 Jahren. Nach 90-tägiger Einnahme von 250 mg gereinigtem Shilajit zweimal täglich zeigten sich statistisch signifikante Veränderungen bei Gesamt-Testosteron, freiem Testosteron und DHEAS im Vergleich zur Placebogruppe, während die Gonadotropine LH und FSH stabil blieben (Prasad et al., 2016, Andrologia).

Einordnung: Einzelstudie mit begrenzter Teilnehmerzahl. Die Ergebnisse sind wissenschaftlich interessant, reichen aber noch nicht aus, Shilajit als gesicherten Testosteron-Booster einzustufen. Weitere unabhängige Replikationen sind nötig.

Shilajit-Wirkung bei männlicher Fertilität

Neben Testosteron wurde Shilajit auch im Zusammenhang mit männlicher Fertilität untersucht. Eine klinische Studie mit oligospermatischen Männern (n=60) über 90 Tage zeigte Verbesserungen bei Spermienanzahl, -beweglichkeit und -morphologie in der Shilajit-Gruppe gegenüber Placebo (Biswas et al., 2010, Andrologia). Ein systematischer Review aus 2024 bezeichnet es als „potentiell interessante Substanz bei männlicher Infertilität“, weist aber ebenfalls auf den Bedarf an besseren Studien hin.

Shilajit-Wirkung auf kognitive Gesundheit und Alzheimer-Forschung

Ein im International Journal of Alzheimer’s Disease publizierter Übersichtsartikel (Cornejo et al., 2011) untersuchte die Eigenschaften der Fulvinsäure: In Laborversuchen konnte Fulvinsäure die Aggregation von Tau-Proteinen hemmen, einem Prozess, der mit der Entstehung von Alzheimer assoziiert wird. Eine neüre Laborstudie (Andrade et al., 2023) bestätigte: Eine Shilajit-Fraktion aus den Anden stimulierte Neuriten-Auswachsen in kultivierten Neuronen und reduzierte Tau-Aggregationen signifikant nach 10 Tagen.

Einordnung: Bisher gab es nur in vitro und Tierversuche, keine klinischen Humanstudien zur Alzheimer-Prävention. Die Ergebnisse sind wissenschaftlich relevant als Grundlage für künftige Forschung.

Shilajit-Wirkung auf körperliche Leistungsfähigkeit

Eine neüre Pilotstudie (2025, NCT-registriert, n=30) untersuchte Shilajit-Harz bei aktiven Männern über 28 Tage und berichtete Hinweise auf verbesserte mitochondriale Biönergetik, antioxidative Kapazität und Muskelreparaturprozesse (PubMed Central, 2025). Das Forschungsfeld ist jung; grössere RCTs stehen noch aus.

Was Shilajit laut aktueller Evidenz nicht kann

Trotz vieler Behauptungen im Netz gibt es bislang keine ausreichende klinische Evidenz für folgende Versprechen: als Anti-Aging-Mittel, allgemeine Immunstärkung oder Gewichtsmanagement. Wer solche Aussagen auf Produktverpackungen liest, sollte sie kritisch hinterfragen, zugelassen sind nach EU-Recht (HCVO) nur die oben genannten Mineralstoff-Aussagen.


Shilajit-Nebenwirkungen: Was du wissen solltest

Gereinigtes Shilajit gilt in klinischen Studien bei empfohlener Dosierung als gut verträglich. Der systematische Review von 2024 (15 Studien, 1.254 Teilnehmer) berichtete keine schwerwiegenden Nebenwirkungen; aufgetretene Beschwerden waren mild und vorüebergehend.

Mögliche Shilajit-Nebenwirkungen:

  • Gastrointestinale Beschwerden: Übelkeit, Bauchkrämpfe, weicher Stuhl, Blähungen (vor allem bei Einnahme auf nüchternen Magen)
  • Gelegentlich Schwindel oder Kopfschmerzen, besonders zu Beginn
  • Selten: allergische Reaktionen

Besondere Vorsicht bei:

  • Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit): Shilajit kann den Eisenspiegel beeinflussen
  • Nierenerkrankungen oder Lebererkrankungen: unzureichende Datenlage
  • Gicht: möglicherweise erhöhte Harnsäurewerte
  • Schwangerschaft und Stillzeit: unzureichende Sicherheitsdaten, daher meiden
  • Medikamenteneinnahme: mögliche Wechselwirkungen mit Antidiabetika, Antihypertensiva und Eisenpräperaten, vorab Arzt befragen

Schwermetallbelastung: Das grösste Risiko bei schlechter Qualität

Rohes, ungereinigtes Shilajit kann Schwermetalle wie Blei, Arsen, Qücksilber und Cadmium enthalten, in manchen Fällen in bedenklichen Mengen. Eine Studie von 2025 (Kamgar et al.) zeigte sogar, dass einige Supplemente höhere Thalliumgehalte aufwiesen als die rohe Naturform. Kaufe daher ausschließlich gereinigte Produkte mit Schwermetallzertifikat.

Shilajit in verschiedenen Kulturen: 2.000 Jahre Tradition

Shilajit hat eine der längsten dokumentierten Verwendungsgeschichten aller Natursubstanzen. In der Charaka Samhita, einem der ältesten Texte der Ayurveda-Medizin (verfasst vor über 2.000 Jahren), wird es als „Rasayana“ eingeordnet, ein Mittel zur Regeneration und Vitalität. Im ayurvedischen Konzept wird es mit folgenden Prinzipien verbunden:

  • Agni: Die Verdauungs- und Stoffwechselkraft des Körpers
  • Ojas: Lebensenergie und Vitalität
  • Doshas: Die drei Grundenergien Vata, Pitta und Kapha

Ausserhalb Südasiens ist Shilajit als Mumijo in Russland und Zentralasien seit Jahrhunderten verbreitet, besonders in der Volksmedizin des Altai-Gebirges. Diese lange kulturelle Präsenz macht es zu einem besonders interessanten Forschungsgegenstand an der Schnittstelle von Tradition und moderner Wissenschaft.

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Shilajit kaufen: Worauf du achten musst

Wer Shilajit kaufen möchte, steht vor einem unübersichtlichen Markt mit sehr unterschiedlicher Produktqualität. Diese Kriterien helfen bei der Auswahl:

Qualitätsmerkmale:

  • Schwermetallzertifikat (Prüfung auf Blei, Qücksilber, Arsen, Cadmium, Thallium) von einem unabhängigen Labor
  • Standardisierter Fulvinsäure-Gehalt (idealerweise auf dem Etikett angegeben, typisch 15-20%)
  • Klare Herkunftsangabe (Himalaya, Altai etc.)
  • GMP-zertifizierter Hersteller

Darreichungsformen im Vergleich:

FormHandhabungTypische DosierungVorteil
Reinform (Harz)Erbsengrosse Menge in warmem Wasser auflösen300-500 mg täglichVollstes Wirkstoffspektrum
KapselnEinfach dosierbar250-500 mg täglichGeruchsneutral, praktisch
PulverFür Smoothies geeignetHerstellerangabe beachtenFlexible Einnahme

Dosierung und Einnahme: Mit einer niedrigen Dosis beginnen (150-250 mg) und langsam steigern. Einnahme zu einer Mahlzeit reduziert das Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen. Bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenteneinnahme immer zürst ärztlichen Rat einholen.

Zum Geschmack: Shilajit schmeckt erdig-bitter, manchmal rauchig oder mineralisch. Viele lösen es in warmem Wasser mit etwas Honig auf oder mischen es in Smoothies. Kapseln umgehen das Geschmacksproblem vollständig.

Gereinigtes Shilajit ist als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland in Reformhäusern, Bioläden und Online-Shops erhältlich. Unsere Shilajit-Extrakt-Kapseln enthalten gereinigtes Shilajit in komfortabler Kapselform.


Nachhaltigkeit: Ein unterschätztes Thema

Da die Bildung Jahrhunderte dauert, ist das Naturprodukt nur begrenzt verfügbar. Verantwortungsvolle Gewinnung ist daher entscheidend. Achte beim Kauf auf Herkunftsangaben und Nachhaltigkeitsnachweise des Herstellers sowie faire Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern.


Fazit

Shilajit ist eine faszinierende Natursubstanz mit einer langen kulturellen Geschichte und zunehmend solider Forschungsbasis. Die enthaltene Fulvinsäure ist ein gut untersuchtes Antioxidans; erste klinische Studien liefern interessante Hinweise auf Wirkungen bei Testosteron, männlicher Fertilität und kognitiven Gesundheitsparametern.

Gleichzeitig gilt: Die Forschungslage ist noch im Aufbau, und viele der im Internet kursierenden Versprechen gehen weit über die belegte Evidenz hinaus. Wer Shilajit ausprobieren möchte, sollte auf gereinigtes Qualitätsprodukt setzen, mit niedriger Dosis beginnen und bei Unsicherheiten professionellen Rat einholen.Hast du bereits Erfahrungen mit Shilajit gemacht? Shilajit-Extrakt-Kapseln findest du auch bei uns im Shop.

Hinweis: Kein Ersatz für medizinischen Rat

Die Angaben in diesem Artikel dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung oder ärztliche Diagnose. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich an eine Ernährungsfachkraft oder deinen Arzt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Shilajit ist ein schwarzes, harzartiges Naturprodukt aus Hochgebirgen wie dem Himalaya oder Altai, das durch geologische Prozesse über Jahrhunderte entsteht. Es enthält Fulvinsäure, Huminsäure und verschiedene Mineralien und wird seit über 2.000 Jahren in der Ayurveda-Medizin verwendet.

Klinische Studien zeigen erste Hinweise auf Einfluss auf den Testosteronspiegel bei älteren Männern, auf Parameter der männlichen Fertilität sowie auf antioxidativen Zellschutz durch Fulvinsäure. Die Forschung ist aber noch nicht abschließend.

Bei gereinigtem Shilajit in empfohlener Dosierung sind Nebenwirkungen meist mild: Übelkeit, Bauchkrämpfe oder Blähungen, vor allem auf nüchternen Magen. Gefährlicher ist ungereinigtes Shilajit mit möglicher Schwermetallbelastung. Menschen mit Hämochromatose, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie Schwangere sollten Shilajit meiden.

Die beiden begriffe bezeichnen dieselbe Substanz. Shilajit ist der Sanskritrname aus der ayurvedischen Tradition, Mumijo der russisch-zentralasiatische Begriff.

Als Harz eine erbsengrosse Menge (ca. 300-500 mg) in warmem Wasser auflösen. Kapseln sind einfacher zu dosieren. Einnahme zu einer Mahlzeit empfohlen. Mit niedriger Dosis (150-250 mg) beginnen und bei guter Verträglichkeit langsam steigern.

Schwangere, Stillende, Menschen mit Hämochromatose, Nieren- oder Lebererkrankungen sowie Gichtpatienten sollten Shilajit nicht ohne ärztliche Rücksprache verwenden. Gleiches gilt für Personen, die Antidiabetika, Antihypertensiva oder Eisenpräpärate einnehmen.

Ja, Shilajit selbst ist pflanzlichen und mineralischen Ursprungs und damit vegan. Bei Kapseln darauf achten, dass keine tierischen Hüllstoffe (z.B. Gelatine) verwendet werden.

Gereinigtes Shilajit ist in Deutschland in Reformhäusern, Bioläden und Online-Shops erhältlich. Achte unbedingt auf Schwermetallzertifikat und standardisierten Fulvinsäure-Gehalt. Unsere Shilajit-Extrakt-Kapseln enthalten gereinigtes Shilajit in praktischer Kapselform.

Quellen

  1. Ali, S. M. et al. (2024): Systematic Review of Shilajit: Clinical Efficacy and Safety. Journal of Population Therapeutics and Clinical Pharmacology 31(5). jptcp.com
  2. Prasad, A. et al. (2016): Shilajit: A panacea for high-altitude problems. International Journal of Ayurveda Research.DOI: 10.4103/0974-7788.72485
  3. Bhardwaj, N. et al. (2016): Effect of purified Shilajit on testosterone levels in healthy volunteers. Andrologia 48(5): 570-575. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Biswas, T. K. et al. (2010): Clinical evaluation of spermatogenic activity of processed Shilajit in oligospermia. Andrologia 42(1): 48-56.
  5. Cornejo, A. et al. (2011): Fulvic acid inhibits aggregation and promotes disassembly of tau fibrils associated with Alzheimer’s disease. Journal of Alzheimer’s Disease 27(1): 143-153. pmc.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Andrade, C. et al. (2023): Andean Shilajit fraction stimulates neurite extensions and reduces tau aggregation in cultured neurons. Journal of Ethnopharmacology (zitiert in: Shilajit for Female Health, Interscience 2023).
  7. Wilson, E. et al. (2011): Review on shilajit used in traditional Indian medicine. Journal of Ethnopharmacology136(1): 1-9.
  8. Stohs, S. J. (2014): Safety and efficacy of shilajit (Mumie, Moomiyo). Phytotherapy Research 28(4): 475-479.
  9. Kamgar, E. et al. (2025): Quantifying of thallium in Shilajit and its supplements to unveil the potential risk of consumption of this popular traditional medicine. [Publikation 2025]
  10. Hussain, A. & Säed, A. (2024): Gefährlich oder vorteilhaft: Untersuchung der Rollen von Schwermetallen und humischen Substanzen in Shilajit (Phyto-Mineral) mit Schwerpunkt auf der Toxizität von Schwermetallen und deren Entgiftungsmechanismen.
  11. Safety and Efficacy of TruBlk Shilajit Resin Supplementation on Physical Performance and Blood Biomarkers in Healthy Adults: A 28-Day Open-Label Pilot Study. PubMed Central (2025). ncbi.nlm.nih.gov

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