Warum ist das Verhältnis von EPA zu DHA so wichtig?

Israelische Forscher haben bei Ratten, die die Symptome von Depressionen zeigten, eine ungewöhnlich hohe Konzentration von Omega6-Fettsäuren in den Hirnen festgestellt. Die Forscher überraschte zuerst, dass bei den kranken Ratten nicht der Omega3-Fettsäurenspiegel im Blut gesenkt war, sondern der Omega6-Fettsäurenspiegel einfach zu hoch. Frühere Forschungsergebnisse hätten eher eine Omega3-Unterversorgung erwarten lassen. Diese Studie lässt also den Schluss zu, dass es nicht nur wichtig sein könnte, auf eine ausreichende Versorgung mit Omega6-Fettsäuren zu achten, sondern gleichzeitig auch die Omega6-Einnahme zu reduzieren. In den vergangenen Jahren haben Omega3-Fettsäuren eine immer größere Beliebtheit in der Forschung und als Nahrungsergänzungsmittel erfahren, da sich in Studien gezeigt hat, dass die Supplementierung mit Omega3-Fettsäuren das Risiko für Herzkrankheiten senken und Arthritis vorbeugen kann. Gleichzeitig hat sich der Verdacht immer stärker erhärtet, dass Omega3-Fettsäuren auch bei Depressionen helfen können. So zeigte sich in Studien, dass die Konzentration von Omega3-Fettsäuren im Blutserum von Patienten mit Depression niedriger war, als in gesunden Menschen.
 
 
 

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