Vitamin D: der Allrounder unter den Vitaminen

In den American Heart Association's Scientific Sessions wurden Ergebnisse mehrerer Studien zu Vitamin D veröffentlicht. Demnach hat der Mangel an dem "Sonnenvitamin" verschiedene gesundheitliche Auswirkungen. Das Geschlecht und auch die Hautfarbe spielen bei der Wirkung eines Vitamin D-Mangels eine Rolle. Zum Glück aber ist Vitamin D nicht nur in Vitaminpräparaten enthalten, sondern auch in vielen natürlichen Lebensmitteln.Vitamin D wird im Körper selbstständig synthetisiert, wenn wir uns Sonneneinstrahlung aussetzen. In der dunklen Jahreszeit, aber auch unter besonderen, andern Bedingungen kann es zu einem Mangel an Vitamin D kommen. Ein Vitamin D-Mangel wirkt sich, wie allgemein bekannt, auf die Knochendichte aus, weil es den Calciumspiegel im Blut steuert. Eine aktuelle Studie zur Wirkung des Vitamins hat jetzt aber auch einen Zusammenhang mit dem Schlaganfallrisiko bei weißen Erwachsenen nachweisen können. So erhöht sich ein Schlaganfallrisiko abhängig von der Hautfarbe, denn obwohl Farbige ein höheres Risiko besitzen einen Schlaganfall zu erleiden, hat das Vitamin hier keine Auswirkungen. Der Grund dafür ist noch nicht geklärt. Die Farblosen unter uns können aber mit einer ausgewogenen Ernährung mit Fettfisch (z. B. Lachs) und Milchrpodukten, vor allem Hartkäse (z. B. Parmesan), Pilzen und Eiern einem Vitamin D-Mangel vorbeugen und damit das Schlaganfallrisiko senken. Außerdem hat Vitamin D eine große Bedeutung für Frauen nach der Menopause. Hier führt ein Mangel am Vitamin zu einem erhöhten Risiko gleich mehrerer bekannter kardiovaskulärer Erkrankungen. Aber auch der Blutdruck steht im Zusammenhang mit einem Vitamin D-Mangel. Und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht, Rasse beziehungsweise Ethnizität. Selbst die Negativfaktoren Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und der Body Mass Index, Diabetes mellitus,oder der Cholesterinspiegel beeinflussten das Zusammenspiel zwischen dem Sonnenvitamin und dem erhöhten Bluthochdruckrisiko nicht mehr. Zurzeit wird daran weitergeforscht, ob eine erhöhte Gabe von Vitamin D als Nahrungsergänzung den Bluthochdruck wieder regulieren kann oder wenigstens, rechtzeitig erkannt, verzögern kann.
 
 
 

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