Vitamin C, E und Beta Carotine versagen bei der Reduzierung des Krebsrisikos

Frauen die Beta Carotine, Vitamin C, Vitamin E oder eine Kombination dieser Ergänzungsmittel nehmen, haben ein ähnliches Krebsrisiko wie Frauen die diese Ergänzungsmittel nicht nehmen, zumindest laut neuer Studiendaten die im Dezember in der Online-Ausgabe des "Journal of the National Cancer Institute" veröffentlicht wurden. Menschen die viel Früchte und Gemüse essen bekommen seltener Krebs. Aber andere Menschen essen nicht gern viel davon. Viel lieber schlingen sie Big Mac, Whopper oder Schokoriegel mit Schokoladenmilchshake runter. Trotzdem, Gemüse und Früchte sind das Ticket für ein vermindertes Krebsrisiko. Epidemiologische Studien glauben, dass Menschen die viel Früchte und Gemüse essen und somit auch deren Antioxidanten ein geringeres Krebsrisiko haben könnten. Ergebnisse aus randomisierten Untersuchungen die sich mit dem Thema beschäftigten waren bisher jedoch uneinheitlich und unterstützen die Beobachtungen nur selten. Das Problem ist herauszufinden was genau in Lebensmitteln das Krebsrisiko verringert. Es könnten Fasern sein, es könnten aber auch Antioxidantien wie Polyphenole sein. Oder auch Mineralien wie Magnesium. Oder vielleicht Gemüse mit einem geringen glykämischen Index die den überflüssigen Zucker im Blut nach den Mahlzeiten reduzieren und somit auch den Überschuss an Insulin und anderen Hormonen die die Zelle stimulieren können kanzerös zu werden. Da es wahrscheinlich ein multipler Faktor verschiedener Früchte und Gemüse ist, ist es wahrscheinlich schwer eine einfache Lösung zu finden. In der aktuellen Studie wurde der Einfluss von antioxidantischen Ergänzungsmitteln auf die Krebshäufigkeit in einer Studie getestet. Hierzu wurden 7.627 Frauen mit einem hohen Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen Vitamin C, Vitamin E oder Beta-Carotein verabreicht. Nach einem Beobachtungszeitraum von durchschnittlich 9,4 Jahren konnte kein erheblicher Nutzen der Antioxidantien im Vergleich zu Placebos bezüglich des Erkrankungsrisikos oder der Sterblichkeit durch Krebs festgestellt werden. Insgesamt entwickelten 624 Frauen Krebs und 176 starben sogar während dieses Zeitraums. Verglichen mit Placebos betrug das relative Risiko einer Neukrebs-Diagnose 1,11 für Frauen die Vitamin C nahmen, 0,93 für Frauen die Vitamin E zu sich nahmen und 1,00 für Frauen die Beta Carotine zu sich nahmen. Keiner dieser relativen Risiken wich statistisch erheblich von 1 ab. Also, esst "gute" Lebensmittel. Vielleicht sind Burger und Hot Dogs irgendwann so nahrhaft wie Gemüse, aber noch ist das nicht der Fall, also ernährt euch bewusst!
 
 
 

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