Parkinson bei Mäusen gestoppt!

In einem großen Durchbruch im Kampf gegen die Parkinson-Krankheit haben Forscher an der University of Colorado School of Medicine einMedikament getestet, das das Fortschreiten der degenerativen Erkrankung bei Mäusen stoppt. Nun wird die Pille gegen Parkinson an Menschen getestet.Freed und seine Kollegen Robert sind international führend bei der Transplantation von Dopamin-Zellen in das menschliche Gehirn, um die Symptome von Parkinson zu lindern. Das Verfahren kann den Bedarf an Medikamenten minimieren oder sogar aussetzen, aber auch Zelltransplantation kann bisher eine Verschlimmerung der Erkrankung nicht verhindern. Das soll das Medikament Phenylbutyrat jetzt ändern. Bei Versuchen an Mäusen hat es bisher erstaunlichste Ergebnisse gezeigt! Das Medikament wurde bisher Mäusen verabreicht, die genetisch auf eine Parkinson-Erkrankung programmiert waren. Diejenigen Mäuse, die das Medikament im Trinkwasser aufnahmen, konnten sich bis ins hohe Alter normal bewegen, hatte keine Abnahme der geistigen Funktionen und ihre Gehirne sammelten nicht dasjenige Protein an, das letztlich Parkinson verursacht. Die Vergleichsgruppe der Mäuse musste mit einem stetigen Rückgang ihrer Fähigkeit sich zu bewegen leben, weil ihre Gehirne durch die abnormen Proteine ??mehr und mehr beschädigt wurden. Das Medikament Phenylbutyrat wirkt laut dem Artikel im Science Daily auf ein Gen, das die Dopamin-Neuronen bei Morbus Parkinson schützen können soll. Das Gen, genannt DJ-1, kann die Steigerung der Produktion von Antioxidantien wie Glutathion und damit verbunden die schwächenden Auswirkungen von überschüssigem Sauerstoff in den Gehirnzellen reduzieren. Darüber hinaus aktiviert DJ-1 Zelle, die helfen, die abnormalen Proteine zu beseitigen, die sich sonst ansammeln und beginnen Gehirnzellen zu töten. Dopamin-Neuronen sind besonders anfällig für zu viel Sauerstoff und abnorme Eiweißablagerungen. Die Parkinson-Krankheit ist durch den Tod von Mittelhirn-Dopamin-Nervenzellen charakterisiert. Phenylbutyrat ist als Medikament für eine sehr seltene Krankheit von Säuglingen schon zugelassen. Die Tests an Menschen haben nun begonnen und die neuesten Ergebnisse werden in den nächsten Monaten erwartet. Danach entscheidet sich seine Zulassung als Medikament für Parkinson.Vielleicht kann dann endlich das rasche Fortschreiten der Krankheit Morbus Parkinson aufgehalten werden. Weil von Phenylbutyrat aber eine sehr große Menge eingenommen werden muss (etwa 32 große Tabletten pro Tag in festgelegten Zeitintervallen), suchen Freed und seine Kollegen weiter nach anderen Stoffen, die das DJ-1-Gen aktivieren können.
 
 
 

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