Ist Gemüse essen nicht gut für dich?

Das Wesentliche: Laut einem Bericht der Februar-Ausgabe des Jounal of HortScience schmeckt in den USA produziertes nicht nur schlechter als zur Zeit unserer Großeltern, es enthält außerdem auch weniger Nährstoffe, zumindest laut Donald R. Davis, einem ehemaligen wissenschaftlichen Mitarbeiter an dem Biochemischen Insitut der Universität von Texas in Austin. Er behauptet, dass das durchschnittliche Gemüse was heutzutage im Supermarkt zu finden ist, in der Regel zwischen 5 und 40% weniger Mineralien (inklusive Magnesium, Eisen, Kalzium und Zink) enthält als das was vor 50 Jahren geerntet wurde. Die Fakten 1. Die Schwierigkeit damals und heute zu vergleichen: Davis hat schnell bemerkt das historisches Datenmaterial manchmal irreführend sein kann wenn nicht sogar total falsch. Nehmen wir zum Beispiel den Eisengehalt in Lebensmitteln: weil Wissenschaftler vergaßen Erdreste zu entfernen, erschienen die Eisenlevel ungewöhnlich hoch in bestimmten Gemüsesorten unter anderem bei Spinat. So lässt sich auch der Mythos erklären wieso viele Jahre lang behauptet wurde, dass Spinat exorbitante Mengen an Eisen enthält, jahrelang propagiert durch den berühmten Cartoon-Charakter Popeye. Anderseits zeigt gutes historisches Datenmaterial die Entwicklung von Lebensmittel im Verlauf der Jahre auf und solche Angaben gibt es tatsächlich auch. Eine Farm in Hertfordshire, England , zum Beispiel hat ihre Weizenproben seit 1843 archiviert. 2. Der Verwässerungseffekt: Das Gemüse von heute ist größer, aber wenn du denkst das das auch heißt, dass es dadurch mehr Nährstoffe enthält, liegst du falsch. Davis schreibt, dass übergroße Produkte mehr "Trockenmasse" enthalten als alles andere, was die Mineralienkonzentration abschwächt. In anderen Worten, wenn es zu wachsenen Lebensmitteln kommt, weniger ist mehr. Wissenschaftliche Dokumente haben einen der ersten Berichte dieses Effekts zitiert, eine Studie von 1981 von W.M. Jarrell und R.B. Beverly in Advances in Agronomy in der angenommmen wird, dass dieser Effekt weitverbreitet als Allgemeinbildung betrachtet werden kann. Weniger erforscht ist der "genetische Verwässerungseffekt", bei dem der selektive Anbau um den Ernteertrag zu erhöhen, zu einer Abnahme bei Proteinen, Aminosäuren und menr als 6 Mineralien geführt hat. Grund dafür ist, dass fast 90% der "Trockenmasse" Kohlenhydrate sind, da das den meisten Ertrag für die Züchter bringt.Die "Industrialisierung" der Landwirtschaft: Dank dem steigenden Anstieg der chemischen Dünger und Pestiziden, werden moderne Anbaupflanzen schneller geerntet als jezuvor. Aber schnelleres und zeitigeres Ernten beudeutet, dass das Erzeugnis weniger Zeit hat Nährstoffe zu absorbieren und Mineralien wie Kalium beeinträchtigen oft die Möglichkeit der Pflanze Nährstoffe aufzunehmen. Monokulturelle Anbauweisen haben außerdem dazu geführt, dass der Boden immer mehr an Nährstoffen abbaut, was sich wiederum auf den Nährstoffgehalt der Ernte auswirkt. Die Wahrheit: Falls du diese ganzen "organisch ist besser" Argumente immer noch nicht glaubst, diese Studie könnte dich umstimmen. Wie Davis hervorhebt, mehr als 3 Milliarden Menschen rund um den Globus leiden an Mangelernährung und dennoch, ironischerweisem, Bemühungen die Lebensmittelproduktion zu erhöhen haben Lebensmittel hervorgebracht die weniger nahrhaft sind. Früchte scheinen weniger von genetischen und ökologischen Verwässerungseffekten betroffen zu sein. Fragt sich nur ob man nährstoffarme Gemüse verhindern kann und auch Nahrungsergänzungmittel sind problematisch wie eine kürzlich erschiene Studie über Vitaminpillen beweist.
 
 
 

Kommentar schreiben

 

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.