Indische Gewürze reduzieren die Symptome von Alzheimer um bis zu 30%

Kurkuma, ein überall zugängliches und beliebtes Gewürz, kann das Gehirn auf natürliche Weise instandzuhalten. Obwohl Millionen für die Medikamentenforschung ausgegeben werden, kommt eine der meist verprechenden Behandlungsmöglichkeiten für die Alzheimer Erkrankung (eine fortschreitende Gehirnerkrankung von der über 5 Millionen Amerikaner betroffen sind)  in einer Substanz vor die bisher nur für ihre Möglichkeit als Gewürz (und dessen Farbe) in Nahrungsmitteln bekannt war. Der Inhaltsstoff Kurkumin, der nur in Kurkuma vorkommt, ist ein weit verbreitetes Gewürz das in indischem Essen vorkommt und auch in den Küchen anderer Südostasiatischen Ländern wie Nepal, Iran und Tahiland beliebt ist. Das leuchtend gelbe Gewürz ist Fans von Curry Gerichten mit Sicherheit bekannt, oft in Kombination mit Kokosmilch, obgleich es auch für anderen Zubereitungen verwendet werden kann. Wie bei anderen leuchtend farbigen Lebensmitteln (denkt einfach mal an Blaubeeren, Granatäpfel und Tomaten) ist es derselbe Inhaltsstoff der Kurkuma seine Farbe verleiht der es zeitgleich zu einem leistungsstarken Antioxidant macht, in diesem Fall handelt es sich um das bereits oben erwähnte Kurkumin. Und wie das Lycopin in Tomaten und das Beta-Carotin in Karotten, das hell orange-gelbe leuchtende Kurkumin besitzt einige erstaunlich verbüffende gesundheitliche Vorteile. In klinischen Studien wurde herausgefunden, dass Kurkumin hilft Beta-Amyloid Ablagerungen im Gehirn bei Menschen mit Alzheimer zu reduzieren (und dessen Aufbau in Menschen ohne Alzheimer zu verhindern). Die Ablagerungen sind der Schlüssel zum Verständnis und zum Vorbeugen dieser Krankheit. Und die NY Times hat erst kürzlich berichtet, dass diese Krankheit sich durch Flecken von klettenähnliche Berge von Proteinfragmenten definiert, Amyloid Beta, im Gehirn. Die gegenwärtige Logik ist, dass wenn man die Bildung von Amyloid blockiert oder die Anhäufungen von Amyloid loswerden kann - die sogenannten Ablagerungen - und wenn man mit der Behandlung beginnt bevor die Krankheit bereists ausgebrochen ist, möglicherweise die Chance besteht diesen Verlauf zu verändern. Viel Kurkuma zu sich zu nehmen ist jedoch nicht die einzige Option um eine regelmäßige Dosis dieses Stoffes zu sich zu nehmen, auch wenn es natürlich sehr gut schmeckt. Kurkumin-Extrakte sind nun auch in Pillenform erhältlich, wie sie auch schon in den klinischen Studien verwendet wurden, die eine 30% Reduzierung der mit Alzheimer assozierten Ablagerungen im Gehirn bei den behandelten Patientenin nach nur einer Woche vorwiesen. Alzheimer ist nicht das einzige Leiden das möglicherweise von dem hellleuchtend-farbigen Gewürz beeinflusst wird. Es wurde nachgewiesen, dass Kurkumin ein außergewöhnlich starkes Antioxidant und eine entzündungshemmende Verbindung ist. Diese Eigenschaften machen es somit wirkungsvoll für Krebs, sowohl für die Vorbeugung als auch für die Behandlung selbst, aber auch für Arthritis, Lebererkrankungen, Reizkolone, Depressionen und viele andere Gesundheitsfragen, die alle in klinischen Studien demonstriert wurden. Um die Wirksamkeit des Kurkuminbestandteils zu erhöhen, haben einige Studien vorgeschlagen das es zusammen mit Vitamin-D-Ergänzungsmitteln augenommen werden sollte, die synergetisch arbeiten um Makrophage zu stimmulieren - ein eine Art von Immunzellen - um das Beta Amyloid schneller und sorgfältiger "zu reinigen". Es ist jedoch notwendig weiter zu forschen., denn Alzheimer ist eine sehr komplexe Erkrankung und das Verhindern oder sogar das Umkehren Demenz umzukehren ist nicht so einfach wie die Ablagerungen zu reduzieren. Quelle
 
 
 

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