Die amerikanische Nahrungsmittelindustrie wird beschuldigt nährstoffarme Produkte zu

Eine neue Studie kritisiert die Lebensmittel- und Getränkeindustrie der USA da sie es nicht geschafft haben ihr Marketing für Kinder zu verändern. TV Werbung unterstützt weiterhin die Fettleibigkeit von Kindern trotz ihrem Versprechens sich zu bessern. Die Studie analysiert die Bedeutung von Kinder-Werbekampagnen für Lebensmitteln und Getränke in 2007. Es ist die erste, unabhängige, globale Evaluierung der Selbstregulierung der Industrie bezüglich Nahrungsmittelwerbung für Kinder. Die Industrieinitiative wurde vor 3 Jahren vom U.S. Council of Better Bsuiness Bureaus ins Leben gerufen als freiwilliges, selbstreguliertes Programm was entworfen worden ist um um den Werbemix mit Kindern als Zielgruppe zu verändern. Das Ziel der Initiative ist die Qualität von Lebensmitteln und Getränken, die insbesondere bei Kindern beworben werden, erheblich zu verbessern. Mehr als ein Dutzend der nationalen Lebensmittel- und Getränkekonzerne der USA nahmen an dieser Initiative teil. Zusammen haben sie in etwa 2/3 des Werbebudgets der Nahrungsmittelindustrie. Die Schlüsselerkenntnis der Studie ist, dass trotz der Selbstregulierung der Industrie 72,5% der Lebensmittel die im TV für Kinder beworben werden der am wenigsten nahrhaften Kategorie von Lebensmitteln zugeordnet werden können. Bekannt als "Whoa" Lebensmittel, sollten diese Produkte nur zu bestimmten Anlässen konsumiert werden, wie zum Beispiel an Geburtstagen laut der Gesundheitsbehörde der USA. 2005, bevor die Initiative begann lag die Quote bei 84%. Obwohl seitdem 4 Jahre vergangen sind, hat sich trotz der Initiative also kaum was geändert. Werbung für richtig gesunde Lebensmittel, wie zum Beispiel Gemüse und Obst, bekannt als "Go" Lebensmittel, ist virtuell unsichtbar. Werbung für diese Lebensmittel machen lediglich 1% von allen beworbenen Lebensmitteln für Kinder aus. Im Durchschnitt ist nur alle 10 Stunden ein Werbespot für gesunde Lebensmittel im Kinderprogramm zu sehen. In der gleichen Zeit findet man jedoch 55 Spots für "Whoa" Lebensmittel und 20 für "Slow food". Die Studie bemängelt außerdem die Nutzung von bekannten und lizenzierten Charakteren um den Willen der Kinder zu beeinflussen. Während die Lebensmittelindustrie behauptet, dass solche Charaktere nur genutzt werden um gesunde Lebensmittel für Kinder zu bewerben, hat die Studie herausgefunden, dass 49% aller Lebensmittel-Werbespots mit lizenzierten Charakteren, wie zum Beispiel Spongebob, Lebensmittel bewerben die kaum Nährstoffe enthalten. Da die Selbstregulierung der Industrie fehlgeschlagen ist, empfehlt die Studie und das Institut für Medizin, dass der Kongress einschreiten sollte um die Werbung für Kinder zu regulieren. Quelle
 
 
 

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