Das Wachstum von Prostatatumoren kann durch eine geringere Kohlenhydrataufnahme verlangsamt werden

Das Einschränken von Kohlenhydraten, ohne Rücksicht auf Gewichtsverlust, scheint den Wachstum von Prostatatumoren laut einer neuen Tierstudie zu verlangsamen. Da die Tiere in den Studien aber auch an Gewicht verloren und dieser Gewichtsverlust die Energiemengen für die Tumore begrenzte, lässt sich schwer sagen wie groß die Auswirkung der Kohlenhydratreduzierung wirklich war. Die Forscher glauben, dass Insulin und insulin-ähnliche Wachstumsfaktoren zum Wachstum und der Ausbreitung von Prostatakrebs beitragen und das ein Speiseplan frei von Kohlenhydraten den Insulinspiegel im Körper der Mäuse senken lässt und auf diese Weise das Tumorwachstum verlangsamt. Die Tiere in der Studie wurden mit 3 verschienen Speiseplänen gefüttert: eine sehr fettighaltige Kost ohne Kohlenhydrate, eine fettarme Kost mit einem hohen Kohlenhydratanteil und eine fettreiche Kost mit normaler Kohlenhydratzufuhr, die der westlichen Ernährungsweise, wie sie viele Amerikaner zu sich nehmen, am meisten ähnelt. Zeitgleich wurden ihnen Prostatatumore eingespeist. Die Mäuse die mit der Nicht-Kohlenhydrat-Kost gefüttert wurden, verlängerten ihre Überlenswahrscheinlichkeit um 40-50 Prozent im Gegensatz zu den anderen Mäusen. Außerdem nahmen sie mehr Kalorien zu sich um das Körpergewicht konstant im Vergleich zu den anderen Mäusen zu halten. Die Einschränkung von Kohlenhydraten ohne Einschränkung an Energie oder Gewichtsverlust verlangsamt in der Tat den Wachstum der Tumore. Jetzt sollen klinische Studien mit Menschen durchgeführt werden um herauszufinden, ob die verringerte Kohlenhydrateinnahme mit Prostatakrebs ebenso das Tumorwachstum verlangsamen kann. Quelle
 
 
 

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