Brustkrebsrückgang steht in Verbindung mit einer Abnahme von Hormontherapien

Der Anstieg und Rückgang der Brustkrebsraten in den USA von 1992 bis 2005 spiegelt in erster Linie wieder, dass wohlhabende, weiße Frauen (Nicht-Lateinamerikanische) sich anfänglich der Hormonersatztherapie (HRT) annahmen und dann abbrachen aufgrund des Brustkrebsrisikos. Wissenschaftler der Harvard Universität analysierten Datem der Überwachung, der Epidemiologie und die Endergebnisse des bevölkerungsbezogenden Krebsregisters für den Zeitraum zwischen 1992 und 2005 von 350.075 Brustkrebsfällen. Die Wissenschaftler korrelierten den sozialökonomischen Status, die rassische und ethnische Herkunft, das Alter bei Diagnose und die Tumorfaktoren des Brustkrebs zu der Abnahme nach 2002 bei der Hormonersatztherapie als Folge einer Frauengesundheitsinitiative, die auf das erhöhte Brustkrebsrisiko durch die Therapie hinwieß. Die Forscher fanden heraus, dass der Trend des Anstiegs und der Abnahme bei Brustkrebs in den USA während der Studie nur unter weißen, nicht lateinamerikanischen, Frauen über 50 Jahren und älter die in Ländern mit hohem Einkommen lebten, die Östrogen-Rezeptor-postive Rezeptoren hatten, stattfand. Ein ähnlicher Trend konnte nicht bei schwarzen Frauen, Inselbewohnerinnen im asiatisch-pazifischem Raum, Hispanoamerikanerinnen oder Frauen mit Wurzeln von Indianern oder aus Alaska festgestellt werden. Die Wissenschaftler stellten also abschließend fest, dass der kürzliche Rückgang der Brustkrebshäufigkeit in den USA nicht gleichermaßen bei allen Frauen stattfand, sondern stattdessen das soziale Muster der Hormontherapienutzung wiederspiegelt. Quelle
 
 
 

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