Bewegung kann das Risiko von postmenopausalem Brustkrebs verringern

Bei bisher unaktiven, meist übergewichtigen, postmenopausalen Frauen kann die Teilnahme an einem Programm von moderaten bis intensiven Aerobicübungen eine Veränderung der Sexualhormone ergeben, die mit einem reduzierten Brustkrebs-Risiko in Verbindung gebracht werden. Kanadische Wissenschaftler ließen 320 postmenopausale, sesshafte Frauen im Alter zwischen 50 und 74 225 Minuten die Woche Aerobicübungen machen oder ihren normalen Aktivitätsgrad ausüben. Nach 12 Monaten fanden die Wissenschaftler heraus, dass Bewegung in Verbindung mit einer signifikanten Reduktion in Estradiol und freiem Estradiol und einer Erhöhung beim sexualhormongebundenen Globulin steht. Signifikante Unterschiede beim Estron-, Androstendion- und Testosteronlevel der beiden Gruppen konnten nicht beobachtet werden. Die bescheidene Reduzierung des Estrogenlevels wird wohl keine starke Verringerung von Brustkrebs auslösen. Deshalb raten die Wissenschaftler, dass körperliche Aktivität ein angessenes Mittel ist für die Risikoreduzierung bei Brustkrebs bei denen, deren Risiko nicht die Anwendung einer Chemoprävention Intervention rechtfertigt. Quelle
 
 
 

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