Entstehung

Entstehung

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Lebensstil speziell in der westlichen Welt stark verändert. So führten Industrialisierung und veränderte Arbeitsbedingungen zu Ernährungsgewohnheiten, die in vielen Fällen eine mangelhafte Nährstoffversorgung mit sich brachten. Gleichzeitig nahm die Belastung für den menschlichen Körper durch verschlechterte Umweltbedingungen zu. In der Folge stieg die Zahl chronischer Erkrankungen drastisch an.

Victoria Boutenko - gewissermaßen die Mutter der grünen Smoothies - entdeckte die Vorzüge der grünen Speise bereits in den 90er Jahren und machte diese allgemein bekannt. Durch die tägliche Ernährung mit grünen Blattgemüse konnte sie die gesundheitlichen Probleme ihrer Familie Zivilisationskrankheiten wie Arthritis, Diabetis, Herzleiden oder Asthma – ohne die Einnahme von Medikamenten erfolgreich bekämpfen.

Grüne Smoothies sind also perfekt dafür geeignet, um auf diese veränderten Lebensbedingungen zu reagieren. Sie sind nicht nur für Vegetarier oder Rohkostfreunde, sie sind für jeden von uns. Für Mütter, Väter, Kinder, Sportler, Künstler oder Geschäftsleute. Sie sind die ideale Lösung, Obst und Gemüse auf einfache Weise in den täglichen Speiseplan aufzunehmen.

In grünen Smoothies sind es vor allem die grünen Gemüsesorten, die für unsere Gesundheit so wichtig sind. Sie enthalten eine Vielzahl an Mikronährstoffen, die an zahlreichen Körperfunktionen, wie z. B. Stoffwechsel, Zellwachstum und der damit verbundenen Erneuerung von Haut, Knochen und Blutkörperchen, beteiligt sind. Diese Mikronährstoffe kommen unter anderem in Form von sekundären Pflanzenstoffen vor, deren wunderbare Eigenschaften nach und nach von unserer Wissenschaft entziffert werden.

Durch die feine Mahlung des Lebepur-Pulvers werden die Zellulosewände der Pflanzenzellen aufgebrochen. Dadurch kann euer Körper die Vitalstoffe nahezu vollständig aufnehmen und gleichzeitig wird das Verdauungssystem entlastet, wodurch der Körper Energie einspart. Auch für Sportler mit erhöhtem Bedarf an Mikronährstoffen sowie zur Gewichtsreduktion durch den niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten sind grüne Smoothies als Ergänzung zur täglichen Nahrung sehr gut geeignet. Darüber hinaus kann der Verzehr von grünen Smoothies zum Gleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts beitragen.

Fazit: grünes Gemüse als Smoothie verpackt schmeckt köstlich und tut so gut!

 

Zubereitung

Am besten beginnt ihr mit einem grünen Smoothie bestehend aus wenigen Zutaten. Nach und nach werdet ihr feststellen, was euch am besten schmeckt und beginnt mit weiteren speziellen Zutaten zu experimentieren (z. B. Kräuter, Gewürze oder Nüsse).

Am Anfang empfiehlt es sich, den Fruchtanteil höher zu halten, um euren Geschmackssinn langsam an die grünen Sorten zu gewöhnen. Leider ist unser Geschmack über die Jahrzehnte durch falsche Ernährung (zu süße und künstlich aromatisierte Speisen) verdorben worden. Diesen ursprünglichen Geschmack gilt es wiederzugewinnen! Ihr werdet sehen, nach und nach werdet ihr mutiger und lernt den grünen Geschmack zu lieben. Eurem Einfallsreichtum ist hierbei keine Grenze gesetzt. Am Ende entstehen unendlich viele Variationen mit unterschiedlichsten Zutaten, mit denen grüne Smoothies zu eurer ganz persönlichen Lieblingsspeise werden können.

Unter unseren Rezepten findet ihr diverse Ideen für eure Smoothies. Diese sollen keineswegs unveränderliche Vorgaben sein, sondern lediglich Anregungen für eure eigenen Kreationen. Die Konsistenz des grünen Smoothies könnt ihr dabei mit mehr oder weniger Flüssigkeit euren eigenen Vorlieben anpassen. Und nun wünschen wir euch viel Spaß in der Welt der grünen Smoothies!

 

Antioxidantien

Gesünder essen, Urlaub im Grünen, weniger Stress - im Grunde wissen wir alle, was uns gut tut. Die Realität sieht oft anders aus: beruflicher Dauerstress, unausgewogene Ernährung sowie schädliche Umwelteinflüsse stellen eine permanente Belastung für unseren Körper dar. Denn durch diese Einflüsse entstehen in unserem Organismus vermehrt freie Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle), die unsere Körperzellen schädigen und damit die Zellalterung beschleunigen. Um diesen Prozessen entgegenzuwirken, schützt sich der Körper durch sogenannte Antioxidantien, die er zu einem großen Teil mit der pflanzlichen Nahrung - also Obst und Gemüse - aufnimmt. Diese Antioxidantien kommen in Gestalt von Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, wie z.B. Polyphenolen oder Carotinoiden vor. Sie absorbieren freie Radikale und schützen unsere Zellen.

Was sind sekundäre Pflanzenstoffe?

Sekundäre Pflanzenstoffe können wir sehen, schmecken und riechen. Sie geben der Blaubeere ihre Farbe, machen den Knoblauch scharf und verleihen der Minze ihren besonderen Duft. Im Gegensatz zu primären Pflanzenstoffen liefern Sie weder Energie, noch sind sie am Zellaufbau beteiligt. Stattdessen dienen sie im Pflanzenreich dem wirkungsvollen Schutz vor Krankheitserregern und Fressfeinden. Diese Schutzwirkung kann sich der Mensch ebenfalls zu Nutze machen, indem er sie regelmäßig mit der Nahrung zu sich nimmt.

Was sind freie Radikale

Freie Radikale sind aggressive Sauerstoffmoleküle die während des Stoffwechselns in unserem Körper entstehen. Vermehrt bilden sich diese Moleküle durch Stress, schädliche Umwelteinflüsse und durch die Aufnahme von Alkohol, Nikotin oder Medikamenten. Da diesen Molekülen ein Elektron fehlt, sind sie bestrebt, anderen intakten Zellbestandteilen unseres Körpers ein Elektron zu entreißen. Hierdurch können unsere Zellen enorm geschädigt werden und selbst zu einem freien Radikal werden. Aus diesem Grund stehen diese aggressiven Moleküle unter Verdacht, den Alterungsprozess zu fördern und unser Erbgut zu schädigen.

Sekundäre Pflanzenstoffe funktionieren in unserem Körper als sogenannte Radikalfänger, die freiwillig Elektronen an die aggressiven Sauerstoffmoleküle abgeben. Durch diesen antioxidativen Prozess bleiben unsere Körperzellen geschützt und freie Radikale können erfolgreich absorbiert werden. Stehen unserem Körper nicht genügend sekundäre Pflanzenstoffe zur Verfügung, spricht man von oxidativem Stress. Um dieses Ungleichwicht von freien Radikalen und Antioxidantien zu vermeiden, sollten täglich wenigstens fünf Portionen Obst und Gemüse gegessen werden. Hierbei ist wichtig, möglichst verschiedenfarbige Sorten auszuwählen, um sich mit einem breiten Spektrum an sekundären Pflanzenstoffen zu versorgen.

Die antioxidative Kapazität von Lebensmitteln wird mittels eines sogenannten ORAC-Tests bestimmt. ORAC ist die Abkürzung für "Oxygen Radical Absorbency Capacity" und bemisst die Fähigkeit, freie Radikale abzufangen. Gegenwärtig wird eine Aufnahme von wenigstens 5.000 Einheiten empfohlen.

 

Säure-Basen

Basenbildende Lebensmittel sind die optimale Grundlage eines ausgewogenen Detox-Plans. Im Gegensatz zu herkömmlichen Detox-Kuren, bei denen man weitestgehend fastet, ist die Umstellung auf eine basenbildende Ernährung sehr viel langfristiger ausgerichtet, da der Säure-Basen-Haushalt ein sehr wichtiges Regulativ des Stoffwechsels darstellt. Sind infolge von Fehlernährung zu viele Säuren im Körper, können diese nicht ausgeglichen werden und werden resorbiert. Durch die Leber gelangen diese Säuren wieder in den Blutkreislauf, wo sie freien Radikalen und Bakterien Raum geben.

Kaum ein anderes Nahrungsmittel hat im Körper eine ähnlich basenbildende Wirkung, wie grünes Blattgemüse und Wildkräuter. Gerade in unserem heutigen Alltag, in dem der Verzehr von säurebildenden Nahrungsmitteln (z.B. Fleisch, Milch, Getreide) bei den meisten Menschen im Vordergrund steht und viele Menschen mit den Folgen einer Übersäuerung des Organismus zu kämpfen haben, schaffen es grüne Smoothies, durch ihren Reichtum an basischen Mineralien auf einfache Art, die Balance wieder herzustellen.

 

Kinder & Gemüse

Aus unserer eigenen Erfahrung wissen wir nur zu gut, zu welcher Herausforderung es werden kann, Kindern gesundes Gemüse schmackhaft zu machen. Hier können grüne Smoothies ungemein helfen. Am besten, man beginnt zunächst mit einem hohen Fruchtanteil und nur wenig „Grün“. So wird der Smoothie süßer und der Kindergaumen kann sich langsam an den Geschmack gewöhnen. Die meisten Kinder mögen es kalt und süß, so dass ein gekühlter grüner Smoothie den Geschmack vieler Kinder treffen wird. Doch wie so oft im Leben, isst das Auge mit und so stören sich Kinder oftmals an der grünen Farbe. Hier können rote Sorten Abhilfe schaffen, denn auch mit Ihnen lassen sich sehr leckere und gesunde Smoothies kreieren.

Hier also ein paar Tipps, die den Anfang ein klein wenig erleichtern können:

  • Umso tiefer du dich mit der Ernährung und ihrer Wirkung auf die Gesundheit beschäftigst, desto breiter wird dein Wissen werden. Es ist entscheidend, dass du dein erlangtes Wissen mit deinen Kindern teilst. Sprich mit ihnen über das „Warum“. Warum sollen sie genau das essen und welchen Einfluss hat es auf ihren Körper.
  • Übertreibe es nicht. Fange bei deinen Kindern langsam an und binde grüne Smoothies erstmal nur einmal pro Woche in den Speiseplan ein.
  • Binde deine Kinder in die Zubereitung mit ein. Geh mit ihnen zusammen einkaufen. Zeige und erkläre ihnen alle Produkte und überlasse ihnen einen Teil der Entscheidung über die Zutaten. Sie sollten dir auch beim Mixen des Smoothies helfen.
  • Gebt euren Smoothies Namen. Haben deine Kinder einen roten oder grünen Lieblingssuperhelden?