Eine Olivenöl-angereichterte Ernährungsweise hilft Brustkrebsüberlebenden mehr Gewicht zu verlieren

Forscher eines Krankenhauses haben herausgefunden, dass Olivenöl noch einen weiteren potentiellen gesundheitlichen Nutzen zu bieten hat - es löst größeren Gewichtsverlust bei Brustkrebsüberlebenden aus verglichen zu der traditionelleren fettarmen Ernährung. Die Erkenntnisse könnten für Frauen mit Brustkrebs bedeutend sein seit Übergewicht zum Zeitpunkt der Diagnose oder sogar eine moderate Gewichtszunahme während der Krebsbehandlung mit einem erhöhten Risiko von Rückfällen, besonders bei postmenopausalen Frauen, in Verbindung gebracht wird. In dieser Pilotstudie befolgten Frauen zwei 1.500-Kalorien -Diäten, eine konventionelle fettarme Diät (NCI-Diät) die vom nationalen Krebsinstitut empfohlen wird oder eine pflanzliche Olivenöl- Diät, ähnlich der mediterranen Ernährungsweise. Nach 8 Wochen mit beiden Diäten, konnten sich die Teilnehmer eine Diät aussuchen die sie für zusätzliche 6 Monate fortführten. Gemäß der Studie verloren 80% der Frauen die mit der pflanzlichen Olivenöl-Diät begannen, mehr als 5% ihres Ausgangsgewichts verglichen zu 31% bei denen die mit der NCI Diät begannen. Die Forscher waren am meisten überrascht, dass sich die meisten Frauen entschieden bei der weniger konventionellen, fetthaltigeren Olivenöl-Diät zu bleiben nachdem sie beide ausprobiert haben, da sie das Essen appetitlicher, zugänglicher und erschwinglicher fanden. Da viele Brustkrebspatienten nicht realisieren, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewicht und einem Krebs-Rückfall gibt, war es wichtig diese 2 Ernährungsweisen zu vergleichen und zu bestimmen welcher davon Frauen nicht nur gern folgen sondern auch welche zum bestmöglichen Gewichtsverlust führt, da sie bei dieser dann auch em ehesten dabei bleiben. In diesem Fall war es eine Diät angereichert mit extra nativem Olivenöl, eine Quelle der gesunden Fette, und beinhaltete außerdem Lebensmittel die mit der Verbesserung der Gesundheit assoziert werden wie z.B. Gemüse, Bohnen und andere pflanzliche Produkte. Extra natives Olivenöl wird mit einem abnehmenden Brustkrebsrisiko in Griechenland, Spanien und Italien assoziert, wo es in großen Maßen konsumiert wird. Viele Studien haben auch  die krebsschützenden Eigenschaften der Carotenoide verdeutlicht, ein sekundärer Pflanzenstoff der in den roten, orangen und gelben Pigmenten von Früchten und Gemüse vorkommt. Das nationale Krebsinstitut listet Adipositas als einen Risikofaktor für einen Krankheitsrückfall aber empfiehlt nicht eine spezifische Diät fürs Abbnehmen, obwohl es konsequent empfiehlt den Fettgehalt zu verringern um Brustkrebs zu verhindern. Die Olivenöl-Diät die in der Studie verwendet wurde, umfässt mindestens 3 TL Olivenöl pro Tag und Nüsse zum Frühstück. Die Frauen aßen außerdem 3 Portionen Früchte und eine unbegrenzte Anzahl an Gemüse pro Tag, auch auf  Vollkorngetreide wurde hingewiesen. Außerdem durften sie eine begrenzte Anzahl an Gefügel und Fisch pro Woche essen, nur rotes Fleisch und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie Pflanzenöle, waren verboten. Weil die NCI-empfohlene fettarme Diät nicht so speziell ist, hatten die Frauen einen weniger restriktiven Speiseplan. Ihre Diät bestand aus mindestens 5 Obst- und Gemüsemahlzeiten am Tag, circa 25 bis 50g Fett (inklusive Rapsöl) und 170-200g mageres Fleisch (kein rotes Fleisch) täglich. Die Studie untersuchte 44 übergewichtige Frauen (BMI von mindestens 25) die mit invasivem Brustkrebs nach dem 50. Lebensjaher diagnostiziert wurden, die sich in den 4 Jahren nach der Endbehandlung befanden. Die Teilnehmerinnen hielten sich jeweils 8 Wochen an die jeweilige Diät. Insgesamt schlossen 28 von 44 Teilnehmern beide Diäten und 19 der 22 entschieden sich in den nächsten 6 Monaten mit der pflanzlichen Olivenöl-Diät weiterzumachen. Alle 19 Frauen hielten ihr Gewicht oder verloren Gewicht während dieser Zeit. Die pflanzlichen Diät verringerte außerdem die Anzahl an Triglyceriden (Eine Fettart die im Blut vorkommt) und höhere Werte des Lipoprotein-Cholesterins hoher Dichte (HDL bzw. gutes Cholesterin). Hohe Level an Triglyceriden und geringe Level von HDL stehen beide in Verbindung mit einem erhöhten Krebsrisiko. Quelle
 
 
 

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